Vision & Werte - Lebenslernort am Windberg

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Achtsamkeit
Ein respektvoller Umgang mit dem Leben und allen Erscheinungsformen der Natur liegt uns am Herzen. Wir suchen zukunftsweisende Wege zu nachhaltigen Formen der Fülle in allen Lebensbereichen (Bildung, Ernährung, Bauweise, etc.)

Authentizität
Wir entscheiden uns, wirklich in Beziehung zu gehen. Gemeinsam entwickeln wir immer mehr lebendige Wahrhaftigkeit in authentischer Kommunikation und Begegnung. Unsere Werkzeuge sind u.a. Transparente Kommunikation (nach Thomas Hübl), Community Buildung (nach Scott Peck), Gewaltfreie Kommunikation oder Forumsarbeit.

Transformation
Wir legen großen Wert auf individuelle und kollektive Potenzialentfaltung und unterstützen uns in unserem Entwicklungs-, Beziehungs- und Gemeinschaftsbildungsprozess. Gemeinsam entwickeln wir uns durch Meditation, Tanz, Musik, Kunst, Spiele, Gemeinschaftsarbeit und Lebensfreude. Wir möchten einen „Platz des Schenkens" kreieren, in dem jede/r frei von Erwartungsdruck das gibt, was aus ihm/ ihr fließt.

Spiritualität
Wir verstehen uns als ein spirituelles Projekt, indem wir die zeitlose Weisheit erforschen und leben, die den verschiedenen Weisheitstraditionen und Religionen zu Grunde liegt. Wir möchten Raum schaffen für eine lebendige überkonfessionelle Spiritualität – ohne dogmatische religiöse und spirituelle Vorschriften.

Offenheit
Wir sind ein generationsübergreifendes Projekt, bei dem jedes Alter willkommen ist. Wir möchten insbesondere einen Raum für Familien mit Kindern schaffen, in dem das Zusammenleben der Generationen auf gesunde Art funktionieren kann. Das beinhaltet eine solidarische, alle bereichernde Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten. Wir vernetzen uns auf vielfältige Weise mit dem gesellschaftlichen Umfeld.

Bewusstheit
Gemeinsam unterstützen wir uns zu einem bewussteren Dasein durch regelmäßig zelebrierte Stille. Ebenso haben wir uns verabredet auf unserem Gelände rauch-, alkohol- und drogenfrei zu leben. Das heißt auf dem Gelände verzichten wir auf diese Dinge, schauen uns auch unsere übrigen Süchte an und kümmern uns um die Bedürfnisse, die eigentlich dahinterliegen. Wir gehen für einen klaren Geist und wollen einen sicheren Platz für Kinder schaffen. Und wir sind alle nicht perfekt, welche Entscheidungen jeder außerhalb des Geländes trifft, liegt in seiner oder ihrer Verantwortung.

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Gemeinschafts-Vereinbarungen

In unserer Intensivzeit im Januar 2018 haben wir unsere Werte erforscht und den Versuch unternommen sie zu verschriftlichen. Dabei sind unsere Gemeinschaftsvereinbarungen entstanden. Wir haben bemerkt und gespiegelt bekommen, dass wir trotz immer größer werdender Achtsamkeit, immer noch oft unliebevoll miteinander umgehen und den gemeinsamen WIR-Raum durch Kommentare und Opfer- bzw. Drama-Auslebungen stark destruktiv beeinflusst haben. Deshalb war uns wichtig eine gemeinsame Basis zu schaffen, auf der unsere Gemeinschaft wachsen kann.

Die Vereinbarungen sind beeinflusst durch unsere Evolutions-Reisebegleiterin Ellen Kalwait-Borck und der Gemeinschaft Go&Change, von der uns einige Mitglieder im Zeitraum der Intensiv-Zeit besucht haben. Der gemeinsame Ausgangspunkt ist ein radikales berufen auf das Resonanz-Gesetz.

Hier ist ein Auszug aus den Vereinbarungen:

Ich erkenne aufs tiefste, dass meine Gemeinschaft spiegelt, wie ich mit mir bin. Es ist das wichtigste den Spiegel zu schützen, um kein Leid mehr zu erschaffen.
Anmerkung: Wenn ich erkenne, dass die Welt mir nur das spiegelt (spiegeln kann), wie ich mit mir bin. Dann ist es unnötiges Leid, das ich verursache, wenn ich "dem Außen" die Schuld an meiner Unzufriedenheit gebe.
1. Der Klang unserer Schale ist wichtiger, als mein persönliches MiMiMi/Opfer/Drama ("Ich bin halt so" und "ich kann nicht anders" sind Ausreden).
Anmerkung: Hier vergleichen wir unseren harmonischen WIR-Raum mit dem klingen einer Klangschale. Es braucht viel Energie, um sie zum klingen zu bringen, während schon eine leichte Berührung (ein unbedachtes Wort) sie sofort zum erstummen bringen kann.
2. Ich richte mich immer wieder neu auf die Liebe aus.
Anmerkung: Die Frage die wir zu Grunde legen ist: "Was würde die Liebe jetzt tun?"
3. Ich gehe vom Wohlwollen der anderen aus, bin mild gesinnt und im gütigen Kontakt.
Anmerkung: Immer noch passierte es schnell, das wir in den Aussagen und Handlungen von unserem Gegenüber etwas feindseliges vermuten, obwohl wir durch Klärung der Konflikte schon so oft erlebt haben, das dem gar nicht so war.
4. Ich richte mich aus, mein eigenes Licht erstrahlen zu lassen und erfreue mich am Strahlen der Anderen
Anmerkung: Wenn ich in meine Größe gehe und meine Potenziale lebe, dann muss ich nicht mehr neidisch auf die Fähigkeiten der anderen sein.
5. Ich erlaube der Welt so zu sein wie sie ist und mir das zu fühlen, was es mit mir macht.
6. Wir schützen einen sicheren Raum
7. [...]

Noch arbeiten wir an den Feinheiten, sind aber sehr glücklich, mit dem vorhandenen Ergebnis. Wir erleben dadurch eine größere Nähe zueinander und mehr Bewusstheit im Alltag.

Die gemeinsamen Vereinbarungen sind ein Ergebnis unserer 3-jährigen Forschungen, um die Themen Gemeinschaft, Konflikte, Zusammenleben und Innere Heilung. Nach der Intensiv-Zeit kam aus uns der Impuls, das erfahrene jetzt auch erfahrbar zu machen und weiterzugeben. Deshalb bieten wir ab jetzt Evolutions-Wochenenden an, die Menschen im Kreis um die Gemeinschaft ermöglichen, durch unsere Erfahrung und Begleitung, an ihren inneren Lebensthemen zu arbeiten und sich dabei weiterzuentwickeln. Wir freuen uns darüber, uns jetzt mehr und mehr nach außen zu öffnen und unsere Umwelt in unseren Alltag mit einzubeziehen.

 
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