Elternschule - Lebenslernort am Windberg

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Gemeinschaftsübergreifende Elternschule 2019
Gemeinsam (er)-wach-(sen) werden als Eltern und Ältern*
(* Im ZEGG geprägte Bezeichnung für Erwachsene, die sich als verantwortliche Bindungspersonen für Kinder in Gemeinschaft verstehen)

28.2. – 3.3.2019 auf Schloss Tempelhof und
31.10. – 3.11. 2019
in der Gemeinschaft am Windberg

Für Menschen, die in Gemeinschaft leben und sich auf gemeinsames Wachstum und eine höhere innere Stimmigkeit im Sein mit den Kindern ausrichten (wollen).

Damit wir Kindern einen angemessenen Raum für ihre Entfaltung und ihr Wachstum zur Verfügung stellen können, braucht es einen Bewusstwerdungsprozess des innerlichen Erwachsenwerdens.
Erst von einem erwachsenen Platz in uns können wir einen sicheren und geborgenen Beziehungsraum für unsere Kinder schaffen. Ein Bindungsraum, aus dem heraus sie die Welt erkunden und in den sie immer wieder zurückkehren können, um das Erlebte zu integrieren. Und damit ein Update von e(ä)lterlicher Begleitung entwickeln: sowohl jenseits des autoritären Paradigma von (subtilem) Liebesentzug, Druck oder Beschämung als auch jenseits von Laissez-faire und Grenzenlosigkeit.
Dieses innere Erwachsenwerden ist aber kein rein individueller Prozess, sondern findet auf der gesellschaftlich kulturellen Ebene statt. Wenn wir uns auf den Weg machen wollen, bietet der gemeinschaftliche Kontext ein ideales Gefäß dafür – da wo wir uns als Eltern und Ältern unterstützen, spiegeln und gemeinsam ausrichten auf eine höhere Stimmigkeit in uns selbst und mit dem Leben.

Eingeladen
sind alle interessierten und engagierten Menschen, die sich in Gemeinschaft lebend mit der Frage des Kinderaufwachsens beschäftigen und Interesse an weiterem Lernen, Vernetzung, Unterstützung und gegenseitigem Austausch mit anderen Gemeinschaften zu diesem Thema haben. Ganz besonders laden wir die Menschen ein, die eine tragende Rolle in dem Thema in ihrer Gemeinschaft innehaben.
Es wird 2019 zwei inhaltliche Blöcke geben, die aufeinander aufbauen. Es ist in Einzelfällen auch möglich, nur an einem der beiden Blöcke teilzunehmen. Die Blöcke finden in zwei unterschiedlichen Gemeinschaftsprojekten statt, die sich beide durch ihre relativ zentrale Lage in Deutschland auszeichnen, die beide einen starken Fokus auf dem gemeinschaftlichen Begleiten von Kindern gelegt und auch eine eigene freie Schule am Ort haben.

Einladende sind Kirsten Timmer und Teresa Heidegger von TransParents (www.transparents.net), die seit einigen Jahren Ausbildungen für Eltern und Fachpersonen anbieten, wo es um den Bewusstseinswandel von der Erziehung zur Beziehungs(fähigkeit) geht und dabei das Thema Bindung sehr im Fokus steht.

Teresa hat dabei gemeinsam mit Michael Anderau, dem Dritten im Bunde, viele Jahre selbst in Gemeinschaft gelebt (ZEGG) und sich dort intensiv mit all den Fragen und Herausforderungen eines bewussten Elternseins in Gemeinschaft beschäftigt. Michael hat einige Jahre das Kinderhaus im ZEGG geleitet und eine Elternschule mit aufgebaut. Kirsten ist Gründerin des freien Lernortes „Arco Schule“ in der Schweiz, der inzwischen von einer Schule in einen gemeinschaftlich getragenen Lebenslernort transformiert worden ist.

Wir freuen uns auf eine einander befruchtende und inspirierende Forschungszeit!
Teresa, Kirsten und Michael


Block 1: Grundlagen des Paradigmenwechsels im Sein mit Kindern
28. Februar – 03. März 2019 auf Schloss Tempelhof (www.schloss-tempelhof.de)

  • Paradigmenwechsel von der Erziehung zur Beziehung

  • Bedeutung der Bindung und Verletzlichkeit als grundlegender Schlüssel im Paradigmenwechsel

  • Wie schaffen wir ein sicheres und geborgenes Gemeinschaftsgefäß für unsere Kinder?

  • Bewusster Umgang der Erwachsenen mit ihren jungen Anteilen

  • Was brauchen wir als Erwachsene, um einander so zu vertrauen, dass wir uns Feedback geben können, das im Herzen landet?

  • Was bedeutet elterliche Führung im neuen Paradigma?


Block 2: Neudefinition von elterlicher Führung im neuen Paradigma*
31. Oktober – 03. November 2019 in der Gemeinschaft am Windberg
(www.amwindberg.de)

  • Was ist elterliche Führung und was beinhaltet sie ohne den Gebrauch von Macht oder subtiler Manipulation?

  • Grundlagen einer gleichwürdigen Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen

  • Bewusster Selbstkontakt als Basis für jede gewaltfreie Führungsqualität

  • Zusammenspiel von Autonomie und Bindung. Wie viel Autonomie und „sich selbst überlassen sein“ dient Kindern in Gemeinschaft und wo braucht es

  • mehr Schutz?

  • Bedeutung und Gefahr der Gleichaltrigenorientierung

  • Der Beziehungsraum der Eltern im gemeinschaftlichen Gefäß. Was braucht es an Einbettung in Gemeinschaft für eine gesunde Liebesbeziehung?


(* Der zweite Block kann sich inhaltlich auch verändern. Wir richten uns beim Inhalt sehr nach dem, was aus der Gruppe kommt.)

Kosten:
Wir haben 3 Kategorien. Die ersten beiden sind für Menschen gedacht, die ihren Lebensunterhalt vornehmlich in der Gemeinschaft bestreiten. Der Preis, den wir normalerweise für Verdiener mit mittlerem Einkommen (ca. 2000 Euro) ansetzen, entspricht der Kategorie 3. Ihr könnt euch ohne Erklärungsbedarf einer Kategorie zuordnen.

Kategorie 1: Unterstützerpreis 1. Für Menschen, die sich in ihrer Gemeinschaft viel ehrenamtlich im Bereich Kinder engagieren bzw. gering damit verdienen.
Seminarbeitrag für beide Blöcke (je 3 Tage): 200 Euro. Für einen Block: 150 Euro

Kategorie 2: Geringverdiener: Für Menschen, die über ein geringes Familieneinkommen verfügen.
Seminarbeitrag für beide Blöcke: 350 Euro. Für einen Block: 200 Euro

Kategorie 3: Normalpreis. Seminarbeitrag für beide Blöcke: 450 Euro. Für einen Block: 270 Euro

Hinzu kommen noch Ü & V für die Unterbringung und biologische Vollverpflegung in den Gemeinschaften. Die günstigste Variante ist für diese Elternschule in beiden Gemeinschaften 40 € pro Person/Nacht mit Unterstützung beim Spülen/Tische abwischen und Unterbringung im Schlafsaal (eigenes Bettzeug). Weitere Übernachtungsvarianten bitte erfragen.

Anmeldung & Fragen: welcome@transparents.net oder 0176-64622027 (Susanne Willkommen)

 
 
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